Wenn Stress die Gesundheit angreift

Wenn Stress die Gesundheit angreift

Bestimmt haben Sie schon mal davon gehört, dass Krankheit im Kopf beginnt,
oder die Haut ein Spiegelbild unserer Seele ist. Man sagt auch, das Denken
sei die Einheit von Körper und Seele.
Wie auch immer man es ausdrücken vermag, landen wir doch stets bei der Verfassung der Psyche.
Sie ist zu einem nicht unerheblichen Teil für unser gesundheitliches Wohlbefinden verantwortlich.
Psyche und körperliches Gebrechen hängen wie zwei „Turteltäubchen“ aneinander.
Geht es dem einen schlecht, so leidet auch der Andere.

Ein schlechter Gesichtsausdruck lässt automatisch auf eine beschädigte Seele schließen.
Menschen, die strahlen, andere anlächeln, froh ihre Vergnügtheit am Leben kundtun,
haben mir sehr großer Wahrscheinlichkeit eine intakte Psyche.
Es ist erwiesen, dass Gefühle wie Trauer, Ärger oder Depression unseren Körper belasten
und zu psychosomatischen Erkrankungen führen, wenn sie über einen längeren Zeitraum
anhalten und nicht an der Wurzel behandelt werden. Wer chronisch angespannt ist,
ständig Angst hat, chronischen Stress hat – etwa durch Hilflosigkeits- oder
Einsamkeitsgefühle – schwächt schnell seine körpereigene Abwehr und die
Selbstheilungskräfte.


Manchmal ist es sogar so gravierend, dass wenn die Probleme und Ängste nicht beseitigt werden, es bis zum Tode führen kann.
Menschen, die erheblich vorbelastet sind, etwa mit Herzinfarkt oder Diabetes bei Vater oder Mutter, können deutlich gefährdeter sein. Das steigert sich noch, wenn dann noch chronischer Stress hinzu kommt. Es ist also nicht von der Hand zu weisen,


„Stress macht krank!“

Wussten Sie schon, dass es zu ernsthaft körperlichen Beschwerden kommen kann, wenn Sie auf der Arbeit permanent unter Volldampf stehen und hochtourig fahren?

Magenprobleme, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Verspannungen und Herzrasen sind da die üblichen Folgen. Und wieder sind Psyche, Stress und Krankheit eng miteinander verbunden. Der Stress setzt die Psyche unter Druck, so dass körperliche Beschwerden zwangsläufig entstehen müssen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Stress emotional oder durch körperlicher Anstrengung ausgelöst wurde.
Häufiger treten Schlafstörungen und Infarkte jedoch durch emotionalem Stress auf, durch psychisch verursachte Probleme also.

Stellen Sie sich einfach mal folgende Situation vor:


Auf Ihrer Arbeit wird Personal abgebaut, und Sie bekommen mehr zu tun.

Das Telefon klingelt, Mails müssen beantwortet werden, Ihr Chef steht Ihnen im Nacken und von den Kollegen ist auch keine Unterstützung zu erwarten, oder noch schlimmer, die Kollegen mobben Sie auch noch.

Was ist die Folge:

Sie haben zum Beispiel Kopfschmerzen, bekommen Herzrasen, Bluthochdruck, Herz-und Kreislaufbeschwerden, Ihr Nacken verspannt, und oder Rückenschmerzen. Zu guter Letzt, nehmen Sie auch einen Teil davon mit nach Hause. Sie machen Überstunden, um Ihr Pensum zu erledigen, können in Ihrer Freizeit nicht mehr richtig entspannen und schlafen schlecht.
Morgens gehen Sie unausgeschlafen zur Arbeit, sind nervös, machen Fehler und Ihr Boss
stellt Sie zur Rede. Sie können das jetzt weiterspinnen. Irgendwann kommt es zur
Explosion, vielleicht sogar zu Ihrem körperlichen und psychischen Kollaps. Sie sind
ausgebrannt.


Burn-Out

Nun ist nicht nur Ihre Psyche, sondern auch noch Ihr Körper in Mitleidenschaft gezogen. Anstatt einen Arzt um Hilfe zu bitten, werden Sie wahrscheinlich in Eigentherapie gehen und ein paar Tabletten oder Salben in der Apotheke holen.

Sie hoffen auf Linderung Ihrer Kopfschmerzen und Verspannungen und lindern aber nur ein paar Symptome an der Oberfläche. Das krönt nur von kurzem Erfolg! Nur leider ist es so, dass man seine Psyche nicht gänzlich allein, oder wenn, nur in den seltensten Fällen selbst behandeln kann.

Und die Hausärzte – was machen die? Sie greifen dann mal schnell zum „gelben Schein“, um Sie ein paar Tage oder Wochen aus dem Verkehr zu ziehen. Doch da, wo der Arbeitsplatz wackelt, oder man sich für unverzichtbar hält, lässt man es dann doch lieber sein.

Erkennen Sie den Zusammenhang zwischen Stress und Psyche? Erkennen Sie sich etwa selbst im vorhergegangenem Text? Wenn ja, haben Sie den ersten Schritt für eine Besserung Ihrer Situation getan.

ddd-com

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